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Warum Stellenanzeigen und Personalvermittler allein keine planbaren Einstellungen liefern

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Viele Unternehmen suchen neue Mitarbeiter noch immer über klassische Stellenanzeigen, LinkedIn, Xing oder Personalvermittler. Diese Kanäle können funktionieren – trotzdem bleiben wichtige Positionen häufig über Wochen oder Monate unbesetzt.

Der Grund dafür liegt oft nicht in der Qualität der Stellenanzeige oder darin, dass der falsche Dienstleister gewählt wurde. Das eigentliche Problem ist, dass Unternehmen damit nur einen Teil des verfügbaren Talentmarkts erreichen.

Denn klassische Recruiting-Kanäle setzen häufig voraus, dass Kandidaten bereits aktiv auf Jobsuche sind, auf Karrierenetzwerken sichtbar sind oder sich regelmäßig mit einem beruflichen Wechsel beschäftigen.

Viele qualifizierte Fachkräfte tun genau das aber nicht.

Sie sind beschäftigt, vielleicht grundsätzlich zufrieden oder zumindest nicht unzufrieden genug, um aktiv nach einer neuen Stelle zu suchen. Trotzdem wären sie für ein besseres Angebot durchaus offen.

Genau hier beginnt moderne Mitarbeitergewinnung.

Stellenanzeigen erreichen vor allem aktiv Suchende

Eine klassische Stellenanzeige funktioniert nach einem einfachen Prinzip:

Das Unternehmen veröffentlicht eine offene Position und wartet darauf, dass ein passender Kandidat die Anzeige entdeckt.

Damit muss der Kandidat selbst aktiv werden.

Er besucht eine Stellenbörse, sucht nach einer passenden Position, findet die Anzeige und entscheidet sich anschließend für eine Bewerbung.

Für viele Positionen funktioniert dieser Ansatz weiterhin. Besonders bei schwer zu besetzenden Fachkräftepositionen entsteht jedoch ein entscheidender Nachteil:

Das Unternehmen erreicht hauptsächlich diejenigen Kandidaten, die gerade aktiv suchen.

Der gesamte übrige Talentmarkt bleibt weitgehend unberücksichtigt.

Gerade qualifizierte Fachkräfte sind häufig bereits beschäftigt. Sie haben möglicherweise keinen akuten Grund, täglich Stellenanzeigen zu prüfen oder Jobportale zu besuchen.

Damit hängt der Erfolg einer klassischen Stellenanzeige stark davon ab, ob zum richtigen Zeitpunkt die richtige Fachkraft aktiv nach genau dieser Position sucht.

Wechselbereit bedeutet nicht aktiv suchend

Der wichtigste Unterschied im modernen Recruiting liegt deshalb zwischen aktiv suchenden und wechselbereiten Kandidaten.

Eine Fachkraft muss nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen, um grundsätzlich offen für einen Wechsel zu sein.

Typische Wechselmotive können beispielsweise sein:

  • ein kürzerer Arbeitsweg
  • bessere Arbeitszeiten
  • ein höheres Gehalt
  • mehr Verantwortung
  • bessere Entwicklungsmöglichkeiten
  • ein moderneres Arbeitsumfeld
  • eine bessere Führungskultur
  • mehr Flexibilität im Arbeitsalltag

Viele Fachkräfte denken durchaus über solche Themen nach.

Sie öffnen deshalb aber nicht automatisch eine Stellenbörse oder aktualisieren ihr LinkedIn- oder Xing-Profil.

Wenn ihnen jedoch ein passendes Angebot im richtigen Moment begegnet, kann Interesse entstehen.

Genau deshalb ist die Gruppe der wechselbereiten Fachkräfte für Unternehmen so interessant.

Sie sucht nicht aktiv nach einem neuen Arbeitgeber – ist aber grundsätzlich erreichbar.

Auch Personalvermittler erreichen nicht automatisch den gesamten Talentmarkt

Personalvermittler haben gegenüber klassischen Stellenanzeigen einen wichtigen Vorteil: Sie warten nicht ausschließlich auf eingehende Bewerbungen, sondern sprechen Kandidaten aktiv an.

Trotzdem konzentriert sich klassische Direktansprache häufig auf dieselben bekannten Kandidatenmärkte.

Dazu gehören vor allem LinkedIn, Xing, eigene Datenbanken und bestehende Netzwerke.

Das führt dazu, dass bestimmte Kandidaten besonders häufig angesprochen werden.

Eine Fach- oder Führungskraft mit einem gut gepflegten LinkedIn-Profil erhält möglicherweise regelmäßig Nachrichten von Recruitern und Personalvermittlern.

Andere qualifizierte Fachkräfte bleiben dagegen nahezu unsichtbar.

Eine qualifizierte Fachkraft kann fachlich hervorragend geeignet und grundsätzlich wechselbereit sein – ohne regelmäßig auf LinkedIn, Xing oder anderen Business-Netzwerken aktiv zu sein.

Wer ausschließlich über Stellenanzeigen, LinkedIn, Xing und Personalvermittler sucht, greift deshalb nicht auf den gesamten verfügbaren Talentmarkt zu.

Personalvermittler können sinnvoll sein – sind aber teuer und im Kandidatenmarkt begrenzt

Personalvermittler können bei einzelnen Spezialpositionen oder kurzfristigem Bedarf eine sinnvolle Unterstützung sein.

Für Unternehmen entsteht jedoch schnell eine dauerhafte externe Abhängigkeit – verbunden mit hohen Vermittlungsgebühren bei jeder neuen Besetzung.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Auch Personalvermittler greifen häufig auf LinkedIn, Xing, eigene Datenbanken und bestehende Kandidatennetzwerke zurück.

Ist dieser Kandidatenpool für eine bestimmte Position bereits weitgehend ausgeschöpft, wird die Suche zunehmend schwieriger.

Wenn relevante Fachkräfte auf LinkedIn und Xing bereits mehrfach angesprochen wurden und trotzdem kein Wechselinteresse besteht, lässt sich der erreichbare Markt über klassische Direktansprache nur begrenzt weiter vergrößern.

Damit entsteht ein strukturelles Problem:

Das Unternehmen bleibt davon abhängig, welche Kandidaten aktuell im Datenpool des Vermittlers oder auf Business-Netzwerken sichtbar und erreichbar sind.

Gerade bei wiederkehrendem Personalbedarf kann das teuer und unflexibel werden.

Denn bei jeder neuen Vakanz beginnt die Suche erneut – und häufig entstehen erneut Vermittlungsgebühren.

Ein eigenes Recruiting-System verfolgt deshalb einen anderen Ansatz:

Das Unternehmen baut einen eigenen Zugang zum Talentmarkt auf, statt bei jeder neuen Stelle wieder vollständig von externen Vermittlern abhängig zu sein.

Die entscheidende Frage lautet nicht: Wie bekommen wir mehr Bewerbungen?

Viele Unternehmen konzentrieren sich im Recruiting stark auf eine Kennzahl:

Wie viele Bewerbungen haben wir erhalten?

Natürlich braucht jede Besetzung zunächst geeignete Bewerber.

Trotzdem ist die reine Bewerbungszahl nicht das eigentliche Ziel.

Das Ziel lautet:

die offene Position mit einem passenden Mitarbeiter zu besetzen.

30 Bewerbungen bringen wenig, wenn keine davon fachlich oder persönlich zur Position passt.

Umgekehrt können wenige gut vorqualifizierte Kandidaten vollkommen ausreichen, wenn daraus Vorstellungsgespräche und Einstellungen entstehen.

Die wichtigere Frage lautet deshalb:

Wie erreichen wir mehr geeignete Fachkräfte – auch diejenigen, die aktuell gar nicht aktiv nach uns suchen?

Genau hier erweitert sich der klassische Recruiting-Ansatz.

Social Media Recruiting erweitert den erreichbaren Talentmarkt

Über Social Media können Unternehmen Fachkräfte erreichen, bevor diese aktiv nach einem neuen Job suchen.

Die Zielgruppe muss dafür nicht zuerst eine Stellenbörse öffnen oder nach einer bestimmten Position suchen.

Stattdessen wird das Stellenangebot dort sichtbar, wo sich potenzielle Kandidaten ohnehin regelmäßig aufhalten.

Der entscheidende Unterschied:

Die Stelle wartet nicht mehr ausschließlich darauf, vom Kandidaten gefunden zu werden. Das Angebot wird zum Kandidaten gebracht.

Dadurch können auch Fachkräfte erreicht werden, die aktuell beschäftigt sind und keinen aktiven Bewerbungsprozess gestartet haben.

Eine Fachkraft sieht beispielsweise ein relevantes Angebot.

Sie erkennt einen Vorteil gegenüber ihrer aktuellen Situation.

Vielleicht ist der neue Arbeitsplatz näher am Wohnort, bietet bessere Arbeitszeiten oder eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Aus einem zunächst passiven Kontakt kann dadurch konkretes Wechselinteresse entstehen.

Social Media Recruiting allein ist aber noch kein Recruiting-System

Auch hier ist eine klare Unterscheidung wichtig.

Eine Social-Media-Kampagne allein löst noch kein Recruiting-Problem.

Reichweite ist lediglich der erste Schritt.

Wenn danach ein komplizierter Bewerbungsprozess folgt, Kandidaten nicht sinnvoll vorqualifiziert werden oder Rückmeldungen zu lange dauern, geht ein großer Teil der erzeugten Aufmerksamkeit wieder verloren.

Genau deshalb müssen die einzelnen Schritte miteinander verbunden sein.

Ein funktionierendes Recruiting-System umfasst nicht nur die Kandidatenansprache.

Es verbindet:

Analyse → Reichweite → Bewerbung → Qualifizierung → Interview → Einstellung → Feedback

Erst dadurch entsteht ein Prozess, der sich messen, wiederholen und kontinuierlich verbessern lässt.

Talent Engine™ verbindet die einzelnen Schritte

Genau an diesem Punkt setzt die Talent Engine™ von SkyHire Consulting an.

Das Ziel ist nicht, Unternehmen lediglich einen weiteren Recruiting-Kanal zur Verfügung zu stellen.

Stattdessen werden die entscheidenden Schritte der Mitarbeitergewinnung zu einem eigenen System verbunden.

Talent Intelligence™
Arbeitsmarkt, Zielgruppe und Wechselmotive werden analysiert.

Attention Engine™
Wechselbereite Fachkräfte werden gezielt erreicht und auf das Unternehmen aufmerksam gemacht.

Conversion Funnel™
Aus Aufmerksamkeit wird konkretes Bewerbungsinteresse.

Smart Qualification™
Kandidaten werden automatisch vorqualifiziert und gefiltert.

Interview Flow™
Geeignete Bewerber werden strukturiert in den Auswahlprozess überführt.

Hiring Control™
Feedback und Ergebnisse werden genutzt, um den Prozess laufend zu optimieren.

Die Stärke liegt dabei nicht in einem einzelnen Modul.

Sie entsteht dadurch, dass alle Schritte miteinander verbunden sind.

Von einzelnen Maßnahmen zum eigenen Recruiting-System

Viele Recruiting-Prozesse laufen heute noch reaktiv ab:

Stelle wird frei → Stellenanzeige schalten → Personalvermittler kontaktieren → Bewerbungen abwarten → Stelle besetzen.

Ist die Position besetzt, endet der Prozess.

Bei der nächsten Vakanz beginnt vieles erneut von vorne.

Ein eigenes Recruiting-System verfolgt einen anderen Ansatz.

Es schafft einen wiederholbaren Prozess:

Talentmarkt analysieren → Fachkräfte erreichen → Interesse erzeugen → Kandidaten qualifizieren → Gespräche führen → Ergebnisse auswerten → Prozess optimieren.

Dadurch entsteht langfristig mehr Kontrolle über die eigene Mitarbeitergewinnung.

Statt bei jeder neuen Position vollständig von externen Stellenbörsen oder Vermittlern abhängig zu sein, baut das Unternehmen eine eigene Infrastruktur für Recruiting auf.

Der Unterschied: auf Kandidaten warten oder den Talentmarkt aktiv erschließen

Die klassische Suche funktioniert häufig so:

Stelle veröffentlichen → warten → Bewerbungen prüfen.

Oder:

Vermittler beauftragen → LinkedIn- und Xing-Pool durchsuchen → Kandidaten anschreiben → hoffen, dass passende Fachkräfte reagieren.

Talent Engine™ funktioniert anders:

Talentmarkt analysieren → wechselbereite Fachkräfte erreichen → Interesse erzeugen → qualifizieren → auswählen → Feedback zurückspielen → optimieren.

Der entscheidende Unterschied:

Unternehmen beschränken ihre Mitarbeitersuche nicht mehr auf diejenigen, die gerade aktiv suchen oder in klassischen Recruiting-Datenbanken sichtbar sind.

Sie erschließen zusätzlich Fachkräfte, die für einen Wechsel offen wären, aber bisher keinen Anlass hatten, aktiv zu werden.

Fazit

Stellenanzeigen und Personalvermittler sind etablierte Wege, um offene Positionen zu besetzen. Für Unternehmen, die Fachkräfte dauerhaft und planbar gewinnen möchten, haben beide Ansätze jedoch klare Grenzen.

Stellenanzeigen funktionieren vor allem dann, wenn passende Kandidaten bereits aktiv nach einer neuen Position suchen. Ein großer Teil der wechselbereiten Fachkräfte wird dadurch gar nicht erreicht.

Personalvermittler gehen einen Schritt weiter und sprechen Kandidaten aktiv an. Trotzdem basiert die Suche häufig auf bestehenden Datenbanken, Netzwerken sowie Plattformen wie LinkedIn und Xing. Ist dieser sichtbare Kandidatenmarkt bereits ausgeschöpft, lässt sich die Reichweite nur begrenzt erweitern.

Dazu kommt der Kostenfaktor: Bei jeder erfolgreichen Besetzung können erneut hohe Vermittlungsgebühren entstehen. Wer regelmäßig Personalbedarf hat, macht sich damit dauerhaft von externen Dienstleistern und deren Kandidatenpools abhängig.

Für einzelne Spezialpositionen kann dieser Weg sinnvoll sein. Als dauerhafte Grundlage der Mitarbeitergewinnung ist er jedoch teuer, begrenzt und nur schwer skalierbar.

Die bessere Alternative ist, einen eigenen Zugang zum Talentmarkt aufzubauen.

Genau hier setzt Talent Engine™ an.

Unternehmen lernen, wechselbereite Fachkräfte selbst zu erreichen, zu qualifizieren und strukturiert in den Einstellungsprozess zu überführen – statt bei jeder neuen Vakanz erneut auf Stellenbörsen oder Personalvermittler angewiesen zu sein.

So entsteht aus einzelnen Recruiting-Maßnahmen ein eigener, wiederholbarer Prozess zur Mitarbeitergewinnung.

Bauen Sie Ihren eigenen Zugang zum Talentmarkt auf

Mit Talent Engine™ entwickeln Sie ein Recruiting-System, das Ihrem Unternehmen gehört und für zukünftige Vakanzen wieder eingesetzt werden kann.

Recruiting-System aufbauen

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Yusuf Emik

Ursprünglich Maschinenbau-Ingenieur mit Erfahrung in der Automobil- und E-Health-Branche, seit 2020 passionierter Geschäftsführer und Consultant bei SkyHire.

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Ursprünglich Maschinenbau-Ingenieur mit Erfahrung in der Automobil- und E-Health-Branche, seit 2020 passionierter Geschäftsführer und Consultant bei SkyHire.